Storchenprojekt

Der 1,10 m große Vogel wird 4,5 kg schwer, hat mit 2,20 m eine Flügelspannweite wie ein Seeadler und kann ein Alter von 25 Jahren erreichen. Arm- und Handschwingen sind schwarz, Beine und Schnabel rot, das restliche Gefieder weiß.

Die Ansiedlung von Störchen war dem GC St. Leon-Rot bereits in den Gründungsjahren ein wichtiges Anliegen. Das erste Nest hoch oben am künstlichen Horst an der Bahn 17, Platz Rot wird jedes Frühjahr von Störchen belegt. Bereits im Februar/März wird mit Zweigen und Heu ausgebessert und der Horst gegen Artgenossen verteidigt. Die Brut beginnt im März/April und dauert bis Juni/Juli. Brutdauer 30 Tage. Meist werden 1-4 Jungvögel über weitere 60 Tage groß gezogen. Jung- und Altvögel begrüßen sich beim Anflug mit lautem Geklapper (Klapperstorch).

Die Ernährung umfasst Amphibien, Reptilien, Fische, Mäuse, Entenküken, junge Hasen, Würmer und Großinsekten. Früher war der Storch ein reiner Zugvogel, der ab August in Richtung Afrika flog. Heute bleiben viele Störche hier, bedingt durch verbesserte Witterungs- und Ernährungsbedingungen im Winter sowie Fütterungsangebote in Aufzuchtstationen, Zoologischen Gärten und Parks. Der einst rare Vogel hat sich im Rhein-Neckar-Raum und Mittelbaden in den letzten Jahrzehnten stark vermehrt. Etliche Regionen des Umlandes sind allerdings immer noch „storchenfrei“. Dies liegt an der Eigenart der Störche große Populationen an einem Ort zu bilden, statt sich ins Umland auszubreiten.

Manchmal werden auch die eigenartigsten Nistmöglichkeiten angenommen. Seit Jahren besiedelt z.B. ein Storchenpaar einen Horst auf der Starkstromleitung an der Driving Range, zum Ärger des Stromversorgers und Fachmann für die Vogelberingung.

Ein zweiter künstlicher Horst wurde an der e.V. Driving Range aufgestellt. Dieses Storchennest ist erfreulicherweise im Jahr 2018 von einem Brutpaar angenommen worden und auch hier sind zwei Jungstörche herangewachsen.

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