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GOLF&NATUR

Golfsport und Naturschutz schließen sich nicht aus. Ein lebendiges Beispiel dafür bietet in besonderer Weise der Golf Club St. Leon-Rot. Große Biotop- und Ausgleichsflächen, viele Feucht- und Schilfgebiete, sonnenexponierte Sandrasenflächen und ein renaturierter Teilbereich des Kraichbachs bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ungestörten Lebensraum in einer ansonsten stark beanspruchten Agrar- und Besiedlungslandschaft. Aktive Artenförderprojekte wie unter anderem das Anlegen der Streuobstwiese „Pomona Palatina“ oder der Installation von Wildbienenhotels und Hummelkästen sind wichtige Bestandteile des ökologischen Konzeptes, das stetig in Zusammenarbeit mit externen Beratern und Organisationen weiter ausgebaut wird.

Als Dietmar Hopp den Golf Club St. Leon-Rot 1996 gründete, war es ihm sehr wichtig, die Anlage nicht nur in die Natur seiner Heimat zu integrieren, sondern zu einem besonders schönen, naturverbundenen Areal werden zu lassen. Die perfekte Harmonie von Golfsport, Mensch und Natur ist in St. Leon-Rot bis auf den heutigen Tag spürbar gelungen.

Um die hochgesteckten Ziele im Bereich Umwelt- und Artenschutz zu erreichen, arbeitet der Golf Club St. Leon-Rot bereits seit dem Jahr 2007 im Rahmen des Zertifizierungsprogramms „GOLF&NATUR“ eng mit dem Deutschen Golf Verband und dessen Experten zusammen.

Darüber hinaus wurde im Jahr 2019 von den baden-württembergischen Golfanlagen, dem Umweltministerium Baden Württemberg, dem Baden-Württembergischen Golfverband (BWGV) und dem Deutschen Golf Verband (DGV) das Pilotprojekt „Lebensraum Golfplatz – Wir fördern Artenvielfalt“ ins Leben gerufen, an dem sich der Golf Club St. Leon-Rot beteiligt. Ziel des Projektes ist es, die vorhandenen Biodiversitätsflächen auf baden-württembergischen Golfanlagen quantitativ und qualitativ auszubauen. In diesem Zuge werden im Golf Club St. Leon-Rot in den kommenden Monaten weitere Maßnahmen zum Artenschutz umgesetzt.

Neben zahlreichen Partnern wie u.a. dem Greenkeeper Verband Deutschland e.V., Leading Golf Clubs of Germany e.V. u.v.m., findet auch mit den Naturschutzbehörden ein regelmäßiger Austausch statt.

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